VIBE!AT hat sich zur Aufgabe gemacht zu einem mündigen, verantwortungsvollen und selbstbestimmten Umgang mit dem Medium Internet zu ermuntern. Gleichzeitig wollen wir ein öffentliches Bewußtsein schaffen, das jegliche Versuche diese Freiheiten übermäßig zu beschränken erkennt und verurteilt. (mehr...)

BürgerInneninitiative "Stoppt die Vorratsdatenspeicherung" am 12. März 2012 im Petitionsausschuss

09.03.2012

Am kommenden Montag wird die BürgerInneninitiative gegen die EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung und für eine Evaluation der Terrorgesetze das erste Mal im Ausschuss für Petitionen und Bürgerinitiativen des österreichischen Nationalrats behandelt. Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung (AKVorrat.at) bezeichnet die Initiative schon jetzt als großen Erfolg.

Aufruf zum Urheberrechtsdiskurs

Eine Aussendung von IFNF & VIBE!AT
01.03.2012

Die öffentliche Diskussion der letzten Wochen rund um das umstrittene ACTA-Abkommen hat die Notwendigkeit einer breiten gesellschaftlichen Debatte zu einem modernen Urheberrecht gezeigt. Die digitale Revolution der letzten Jahre hat die Realität von Medienkonsum und -produktion radikal verändert. Die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Umgang mit Kulturgütern wurden in Österreich jedoch seit nunmehr 10 Jahren nicht angepasst und werden den neuen Entwicklungen daher oft nur unzureichend gerecht. Das Internet als globales, unzensiertes und neutrales Kommunikationsmedium darf nicht den finanziellen Partikularinteressen der Verwertungsindustrie untergeordnet werden.

Fluggastdaten: Schreib deinem MEP!

28.02.2012

Kontaktiert eure gewählten Vertreter. Das ist das Beste was ihr derzeit tun könnt. Eine Liste mit allen Abgeordneten findet ihr hier.

Und jetzt nur noch copy & paste.

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Erneute Demonstrationen gegen ACTA in Österreich

Am Samstag den 25. Februar 2012

21.02.2012

Die mittlerweile vielfach geäußerten Bedenken und immer häufiger ausgerufenen Nachdenkpausen könnten einen Umdenkprozess einleiten, aber die Europäische Kommission gibt sich unbeeindruckt. Daher wollen internationale Proteste am bevorstehenden Samstag der Kritik am Anti-Counterfeiting-Trade-Agreement ACTA mit neuerlichen Demonstrationen Nachdruck verleihen - so auch in Österreich. Die von einer losen aber breiten Allianz gerade ausgearbeiten Details werden auf der Initiativenseite http://www.stopp-acta.at/proteste/ gesammelt. VIBE!AT-Obmann Andreas Krisch wird in Wien auch als Redner auftreten. Die Demo startet um 13 Uhr beim Westbahnhof, die Kundgebungen finden wieder vor dem Parlament statt.

Trotz des scheinbaren Einlenkens der EU-Kommission ist ein weiteres starkes, politisches Zeichen auf den Straßen wichtig.

UPDATE:   Redebeitrag bei der Kundgebung vor dem Parlament

Demonstrationen gegen ACTA in Österreich

10.02.2012
STOP ACTA!Am Samstag den 11.2.2012 wird europaweit ein Aktionstag gegen ACTA abgehalten. Dabei finden in zahlreichen Städten Europas Demonstrationen statt. So auch in Österreich:

  • Wien - 13:45 am Stock im Eisen Platz
  • Graz - 13:00 Mariahilferplatz
  • Salzburg - 14:30 Festspielhaus
  • Innsbruck - 13:30 Landesmuseum
  • Klagenfurt - 13:00 Neuer Platz
  • Leoben - 13:00 Hauptplatz

Mehr Informationen

ACTA: Kampfrhetorik bringt uns nicht weiter

08.02.2012


So schauen Kommissionspapiere aus, wenn NGOs sie beantragen. by @marcoschreuder

Reaktion auf den Kommentar von Ernst Sittinger "Die Angst der Urheber vor den Schwarzfahrern"

In seinem Kommentar vom 8.2.2012 schreibt Ernst Sittinger über eine "elektronische Schlacht", die seit Monaten tobe. Auslöser sollen der verstärkte Urheberrechtsschutz, der im Anti-Counterfeiting-Trade-Agreement ACTA gefordert wird, sein. Es ginge um einen "Zusammenprall der Kulturen", wovon die eine Kultur, die "Anwender", das Urheberrecht nicht mehr "zeitgemäß" fände. Es scheint in den letzten Wochen en vogue zu sein, einen Kulturkampf mit der dazupassenden Rhetorik herbeizuschreiben. Erst Ende Januar sehnte Ansgar Heveling, ein deutscher CDU-Politiker, einen solchen Kampf in seinem Kommentar im Handelsblatt herbei. Diese Rhetorik ist weder hilfreich noch entspricht sie der Wahrheit.

Diskussionsrunde zu ACTA (Di., 7.2.2012)

07.02.2012 von neuwal.com

“Was ist ACTA und was steckt hinter dem Anti-Counterfeiting Trade Agreement?”
Diesen und weiteren Fragen zum Thema ACTA gehen wir am Dienstag, 7. Feb. 2012 um 20 Uhr in unserer neuwal Diskussionsrunde in Kooperation mit ichmachpolitik.at nach. Ziel ist es, rund um ACTA und den bisherigen Wissensstand aufzuklären und zu informieren. Wir versuchen, mit Informationen und Diskurs, mit ein wenig Klarheit und Wissen weiterzuhelfen. Ab 20 Uhr streamen wir LIVE aus dem Studio von IMP und freuen uns auf Inputs von Euch (über Facebook, Twitter, Kommentar) und wertvollen Informationen und Insights von unseren spannenden Gästen:

Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung: Eine Evaluierung der Terrorgesetze ist dringend notwendig

07.02.2012

Vergangenen Donnerstag wurde im Innenausschuss des Parlaments die Erweiterung des Sicherheitspolizeigesetzes beschlossen. Dadurch wird die erweiterte Gefahrenforschung auf Einzelpersonen anwendbar - eine Reaktion auf die Anschläge von Norwegen im letzten Sommer. Im selben Ausschuss wurde außerdem ein Antrag abgelehnt, der eine Diskussion über die Einschränkung von Bürgerrechten gefordert hat. Dabei ist die Notwendigkeit und Wirksamkeit der geplanten Maßnahmen in keinerlei Hinsicht erwiesen, sie bedeuten jedoch einen Eingriff in die Grundrechte der BürgerInnen.

ACTA ist demokratiepolitisch gefährlich.

3.2.2011

Am 24. Jänner wurde die Unterzeichnung des Anti Counterfeiting Trade Agreements vom österreichischen Ministerrat beschlossen. Seitdem formiert sich Widerstand gegen dieses Abkommen in Österreich. Der Verein für Internet-Benutzer Österreichs (VIBE!AT) macht jetzt in einer Aussendung auf die politische Brisanz dieses Abkommens aufmerksam.

Das Anti Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) ist ein unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandeltes Abkommen zur Stärkung von Marken- und Urheberrechten. Verhandelt wurde das Abkommen von einer "Koalition der Willigen" bestehend aus grossen Industrienationen und Industrievertretern. Wege über schon bestehende Organisationen wie die World Trade Organisation oder die World Intellectual Property Organisation wurden bewusst gemieden. Es soll hier offenbar ein weiteres unabhängiges Gremium entstehen, das kaum auf demokratischem Weg beeinflusst werden kann.

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