VIBE!AT hat sich zur Aufgabe gemacht zu einem mündigen, verantwortungsvollen und selbstbestimmten Umgang mit dem Medium Internet zu ermuntern. Gleichzeitig wollen wir ein öffentliches Bewußtsein schaffen, das jegliche Versuche diese Freiheiten übermäßig zu beschränken erkennt und verurteilt. (mehr...)

Netzneutralität. Ist das Internet teilbar?

Veranstaltungshinweis

Am Freitag den 2. November 7. Dezember 2012 um 20:00 Uhr erörtern Thomas Lohninger und Michael Renner im Wiener Metalab als Hauptvortrag das wichtige Anliegen eines offenen, unversehrten und gleichbehandelnden Netzbetriebs.

Metaday #55: “Netzneutralität. Ist das Internet teilbar?

Der Eintritt ist frei.

Mehr zum Thema unter unsernetz.at, echtesnetz.de und respectmynet.eu.

#ur21 – Urheber im Dialog mit Nutzern

30.10.2012

Verein für Internet-Benutzer Österreichs (vibe.at) lädt zu einer Reihe informativer und kontroverser Gespräche in der Urania

Bis zum Ende des 20. Jahrhunderts war das Urheberrecht eine Disziplin für juristische Spezialisten – am Beginn des 21. Jahrhunderts könnte dieses (oder ein) Urheberrecht “das Bürgerliche Gesetzbuch als wichtigstes Zivilgesetz ablösen”, so der deutsche Urheberrechts-Experte Dr. Till Kreutzer: “Es regelt den Umgang mit immateriellen Gütern und Dienstleistungen die in der Zukunft eine immer größere Bedeutung haben werden.”

“Vibe!at”, ein Verein für Internet-Benutzer in Österreich, startet mit “ur21 – Urheberrecht für das 21. Jahrhundert eine Informations- und Veranstaltungsreihe, die allen Beteiligten und ihren unterschiedlichen Bedürfnissen und Forderungen, den Kontroversen und Übereinstimmungen zum Urheberrecht in Österreich und Europa eine Diskussionsplattform geben will. Nächster Termin ist der 22. November, 19.30 Uhr in der Urania.

Festplattenabgabe oder Internetabgabe?

Photo (CC) by Adam Engelhart

Der Verein der Internet-Benutzer in Österreich (vibe.at) begrüßt ausdrücklich jedes Bemühen, die rechtliche und finanzielle Situation von Urhebern, Nutzern und Verwertern angesichts der Umbrüche im digitalen Informationszeitalter zukunftsorientiert anzupacken.

Die aktuell von einzelnen Urheber-Interessensvertretern und Verwertungsgesellschaften besonders nachdrücklich geforderte sog. "Festplattenabgabe" ist aus unserer Sicht in dieser Form nicht geeignet, eine nachhaltige Antwort auf die Herausforderungen unserer Zeit zu sein. Sie spiegelt nicht wieder, daß Festplatten eben nicht vor allem als Speicherort für Privatkopien von urheberrechtlich geschützten Werken dienen. Denn interne und externe Festplatten speichern eine Vielzahl von Dateiarten und EDV-Anwendungen, für die entweder bereits Lizenzgebühren entrichtet wurden (und damit keine "Privatkopie" sind), oder deren Urheber die Eigentümer der Festplatte sind.

Festplattenabgabe - Populismus oder Problemlösung?

Foto (CC) by Flickr user Alpha Six

Kinder und Künstler haben einiges gemeinsam. Unter anderem, dass niemand so herzlos sein will, sie mit Almosen abspeisen oder gar verhungern zu lassen. Die sog. „Festplattenabgabe“ ist für die Initiative „Kunst hat Recht“ zur Gretchenfrage zur Zukunft von Kunst und Kultur in Österreich geworden. Zu Unrecht.

Nach den bestehenden Urheberrechtsabgaben auf Musikkassetten, Compact-Discs und anderen Speichermedien eine Erweiterung auf Festplatten zu vollziehen, erscheint auf den ersten Blick schon einleuchtend. Technische Möglichkeiten und Standards schreiten voran, hat man vor zwanzig Jahren auf CD-Rohlinge Musik kopiert, kopieren wir heute aus dem Internet auf Festplatten und von Festplatten auf Festplatten. Natürlich gehen Abgaben immer ans Geldbörserl der Konsumenten, aber nicht die Abgaben ändern sich ja, sondern die Speichermedien, auf die sie erhoben werden. Warum also die Aufregung?

Nächster VIBE!AT Treff: Do. 2.8.2012

Der nächste VIBE!Treff findet am Donnerstag den 2.8.2012 um 19:30 im Metalab statt.
Themen diesmal: Urheberrechtskampagne Step II, Netzneutralität, #DNP12, …

DasWERK: Aktionstage "Freies Internet"

Ein Veranstaltungshinweis fürs Wochenende in Wien 16., Neulerchenfelderstrasse 6-8

» Die meisten österreichischen Internetnutzer kennen die Begriffe Vorratsdatenspeicherung, ACTA oder Hacktivismus nur flüchtig aus Medienberichten. Was wirklich dahinter steckt, soll nun die Vortragsreihe "Freies Internet" von 16. bis 17. Juni 2012 im Wiener Kunst- und Kulturzentrum dasWERK klären. Gemeinsam mit den Organisationen VIBE.at, Netzfreiheit.org, Metalab und Funkfeuer werden Workshops organisiert, um Fragen und Antworten zur Netzpolitik dem "einfachen" User näher zu bringen. « -- daswerk.org

Bestätigte Gäste:
- FH-Prof. Dr. Tassilo Pellegrini (Fachhochschule St. Pölten)
- Michael Bauer (VIBE!AT - Aktivist)
- Andreas Demmelbauer (Netzfreiheit.org - Aktivist)
- Thomas Lohninger (Aktivist und Podcaster)
- Markus Sabadello (IT-Security Spezialist, FreedomBox)
- Hans Christian Voigt (Autor, Sozialebewegungen.org)
- Clara Landler (Wiss. Mitarbeiterin, Donau-Uni Krems)
- Josef Zawodsky (Tor - Workshop)

Act against ACTA! Aktionstag und Pressekonferenz

01.06.2012

VIBE!AT freut sich über die gestrige ablehnende Haltung von drei Ausschüssen des Europäischen Parlaments zum umstrittenen Anti-Piraterie-Abkommen. Trotzdem wird am internationalen Aktionstag gegen ACTA festgehalten. In Wien rufen wir am Samstag, den 9. Juni 2012 gemeinsam mit einer Vielzahl an Organisationen zu einer Demonstration bis vors Parlament auf. Treffpunkt ist um 14 Uhr beim Westbahnhof. Abmarsch 14:30 Uhr. Mehr unter stopp-acta.at.

Nähere Erläuterungen dazu folgen am Montag, dem 4. Juni um 11 Uhr auf einer Pressekonferenz "Nein zu ACTA" im Café Leopold im Wiener Museumsquartier, an der folgende Personen teilnehmen werden:

  • NR Elisabeth Hakel (SPÖ)
  • MEP Eva Lichtenberger (Grüne)
  • MEP Martin Ehrenhauser
  • Philipp Frisch (Ärzte ohne Grenzen)
  • Andreas Krisch (EDRi - European Digital Rights, VIBE!AT)
  • Marcus Grimas (Piratenpartei Österreichs)
  • Moderation: Markus Stoff (IFNF)

VertreterInnen der Medien sind herzlich willkommen!

UPDATE:

Mitschnitt der Pressekonferenz zum Anti-ACTA-Aktionstag am 9.6.2012:

CC BY-NC-SA 3.0 von Georg Schütz
für ichmachpolitik.at & ZiGe.TV

4,6 Minuten und Themenverfehlungen - Bürgerbeteiligung auf Österreichisch

Am Donnerstag, den 31.05., wird der parlamentarische Petitionsausschuss erneut die Bürgerinitiative "Stoppt die Vorratsdatenspeicherung" diskutieren. Als 39. von 39 Tagesordnungspunkten. Im Schnitt stehen dem Ausschuss dafür durchschnittlich 4,6 Minuten zur Verfügung. Dabei würde sich eine eingehende Behandlung der Stellungnahmen der Ministerien durchaus lohnen. Diese sind weitgehend glatte Themenverfehlungen.

Startschuss zum Urheberrechtsdiskurs - Was erwartest Du vom Urheberrecht?

23.05.2012

Der Verein für Internet-Benutzer Österreichs (VIBE!AT) startet eine Internet-Plattform zum Urheberrechtsdiskurs. Auf http://urheberrecht.vibe.at können alle Menschen ihre Erwartungen an das Urheberrecht von morgen formulieren.

Durch die zunehmende Verbreitung digitaler Medien ist das Urheberrecht von einem Nischenthema zur Herausforderung für die gesamte Gesellschaft geworden. Das Urheberrecht ist eines der zentralen Rechte, die den Austausch von Informationen im Internet regeln. Die Frage, wie Werke getauscht und verwertet werden, wird heiss diskutiert. Die Erwartungen der Gesellschaft an den Gesetzgeber sind dabei stark von der jeweiligen Sicht geprägt, wie weit der urheberrechtliche Schutz von Werken gehen soll.

Massenklage gegen die #VDS – der Countdown läuft…

16.05.2012

Der Einsendeschluss ist nah! Wenn Du dich der in der Bevölkerung breit unterstützten Verfassungsbeschwerde gegen die Vorratsdatenspeicherung anschließen möchtest, so musst Du die ausgedruckte und unterschriebene Vollmacht spätestens am Freitag, den 18.5.2012 dem Postweg übergeben (oder noch vor Entleerung der Sammelbox im Metalab am Montag dort einwerfen).

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