VIBE!AT hat sich zur Aufgabe gemacht zu einem mündigen, verantwortungsvollen und selbstbestimmten Umgang mit dem Medium Internet zu ermuntern. Gleichzeitig wollen wir ein öffentliches Bewußtsein schaffen, das jegliche Versuche diese Freiheiten übermäßig zu beschränken erkennt und verurteilt. (mehr...)

VIBE: Netzpolitik muss zentrales Thema bei den EU-Wahlen werden

Aufruf zur Unterstützung der Kampagne wepromise.eu

"Darf's ein bisserl mehr sein?" – Selbstbedienungsmentalität der Verwertungsgesellschaften behindert sachliche Diskussion

Wien, 29. Jänner 2014 - Bei der gestrigen EU-XXL-Veranstaltung im Österreichischen Filminstitut, bei der die Kultursprecher der Parlamentsparteien den Vertretern von Kunst und Kultur ihre Leitlinien für die dringende notwendige Urheberrechtsreform vorstellten, forderte Dr. Franz Medwenitsch (LSG) von der Politik einen kommenden Gesamtertrag aus der Leerkassettenvergütung von 30 Millionen Euro. Gerhard Ruiss, Sprecher der Initiative "Kunst hat Recht" konnte sich sogar 40 Millionen als neuen Gesamterlös vorstellen - "in jedem Fall aber unter 100 Millionen Euro".

Höchste Zeit für ein zeitgemäßes System der Privatkopie-Vergütung

Wien, 23. Jänner 2014 - Joachim Losehand, Koordinator Urheberrecht und Konsumentenschutz beim Verein für Internet-Benutzer (VIBE), begrüßt den Reformvorschlag der „Plattform für ein modernes Urheberrecht“ zur Neuordnung der Leerkassettenvergütung und fordert erneut die Einführung der Haushaltsabgabe, die die Basis für den „Netzschilling“ darstellen soll.

"Urheberrecht: Der Schilling soll ins Netz gehen"


10.11.2013

Karin Tzschentke schreibt im derStandard.at über den Diskussionsbeitrag zur Abgeltung von nicht kommerzieller Nutzung urheberrechtlich relevanter Werke: "Netzschilling soll Nutzung geschützter Werke legalisieren"

Europäische Bürgerrechtsgruppen fordern starke Datenschutz-Richtlinie

VIBE-PressemitteilungJoint Press Release
17.10.2013

Am Montag, dem 21. Oktober wird das Europäische Parlament über die Zukunft der Privatsphäre und des Datenschutzes in Europa entscheiden. Die jüngsten Enthüllungen rund um staatliche Überwachung, an denen einige der größten Internet-Unternehmen beteiligt sind, haben die Dringlichkeit einer Änderung der europäischen Datenschutzregeln erneut deutlich gemacht.

Die kommende Verordnung wird großen Einfluss auf das digitale Umfeld für Bürger haben, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen. „Wir haben die Wahl zwischen klaren, harmonisierten, berechenbaren und durchsetzbaren Regeln zum Nutzen europäischer Bürger und Unternehmen oder unklaren und unberechenbaren Regeln, von denen niemand außer Datenmonopole und Rechtsanwälte profitieren werden“, sagte Joe McNamee, Executive Director von EDRi.

Zivilgesellschaftliche Initiativen sind besorgt, dass jede Schwächung der Regeln und Grundsätze der europäischen Datenschutzregelungen die Rechte und Freiheiten der europäischen Bürger untergraben wird. Die vergangenen Monate haben gezeigt, wie bedeutsam es ist, die Sammlung von Daten auf das erforderliche Mindestmaß zu begrenzen, „Privacy by Design“ und das Recht der Bürger zu gewährleisten, ihre Daten aus Online-Diensten löschen zu können. Das Europäische Parlament hat jetzt die Verantwortung dafür, dass Europa starke Datenschutzregeln für einen wettbewerbsfähigen und harmonisierten Markt erhält. Die Verordnung wird nur so stark sein wie ihr schwächstes Glied. Darum ist es so wichtig, dass keine Lücken darin entstehen. Das würde unsere demokratischen Rechte untergraben.

Rückfragehinweise: Andreas Krisch +43 1 480502511 andreas.krisch@vibe.at

Unterzeichner:

VIBE: Vorschlag zur Urheberrechtsreform ignoriert Realität

Wien - Die seit vergangener Woche vorliegenden Vorschläge zur Reform des Urheberrechts ignorieren nicht nur die alltägliche Nutzungspraxis, sondern sogar ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs. Mit Ausnahme der Neufassung des Zitatrechts, das nun unter gewissen Bedingungen ein "Recht auf Remix" ermöglicht, ist der Reformvorschlag des Justizministeriums enttäuschend ausgefallen.

Justizministerium diskutiert Urheberrechtsreform unter Ausschluss der Zivilgesellschaft

Im Justizministerium wird gerade an einer Reform des Urheberrechts gearbeitet. Dazu gibt es in den kommenden Wochen Gesprächstermine mit vom Ministerium ausgewählten Stakeholdern. Vertreter aus der Zivilgesellschaft und kritische Stimmen aus der Internetwirtschaft sind explizit nicht erwünscht, wie ein leitender Mitarbeiter des Ministeriums bestätigt. Durch das Internet und die damit einhergehende Änderung der Praxis im Umgang mit Kunst und Kultur ist eine Anpassung des Urheberrechts an die Rahmenbedigungen des 21. Jahrhunderts dringend nötig. Eine Reformdiskussion ohne einer Gruppe, die massiv von den neuen Regelungen betroffen sein wird, kann diese Anpassung nicht erreichen.

Datenschutz in Österreich: Grundrechtsschutz am Existenzminimum

Datenschutz ist ein Grundrecht. Die Behörde, die in Österreich für Kontrolle und Sicherstellung dieses Grundrechtes zuständig ist, hat allerdings viel zu wenig Mittel, um ihrer Aufgabe tatsächlich nachkommen zu können. Um das Niveau vergleichbarer Länder zu erreichen, muss das Budget mehr als verdreifacht und der Personalstand annähernd verdoppelt werden, fordert Andreas Krisch, Obmann des Vereins für Internet-Benutzer Österreichs (VIBE) und Mitglied des Datenschutzrates, der die Bundesregierung in datenschutzrechtlichen Fragen berät.

Grundrecht auf Datenschutz

Internationaler Aktionstag "Freiheit statt Angst"

Am 07.09.2013 gegen den Überwachungswahn

Am Samstag, den 7. September 2013 ist der internationale Aktionstag "Freiheit statt Angst".

Ein überparteiliches Bündnis ruft zum Protest gegen den Überwachungsstaat und die Einschränkung von Bürgerrechten auf. Demonstrationen auch in Wien und Graz.

Nicht erst seit den Enthüllungen von Edward Snowden müssen Bürger immer weitere Einschränkungen ihrer Freiheit hinnehmen. Maßnahmen wie die Vorratsdatenspeicherung, der Verkauf von Patientendaten und Internetzensur unter dem Deckmantel von Pornofiltern sind nur ein kleiner Teil eines immer komplexer werdenden Überwachungs- und Kontrollapparats.

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