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Presse Information

Der Verein für Internet-Benutzer Österreichs (VIBE!AT) hat es sich zur Aufgabe gemacht zu einem mündigen, verantwortungsvollen und selbstbestimmten Umgang mit dem Medium Internet zu ermuntern. Gleichzeitig will er ein öffentliches Bewußtsein schaffen, das jegliche Versuche diese Freiheiten übermäßig zu beschränken erkennt und verurteilt. Ein aktives Vorgehen gegen derartige Versuche ist für VIBE!AT daher selbstverständlich.

In diesem Rahmen beschäftigt sich VIBE!AT mit einer Vielzahl von Themen mit einem Schwerpunkt auf Bürgerrechten im digitalen Zeitalter und Datenschutz.

Kontakt:
Andreas Krisch
email: info@vibe.at
Telefon:

Festplattenabgabe - Populismus oder Problemlösung?

Foto (CC) by Flickr user Alpha Six

Kinder und Künstler haben einiges gemeinsam. Unter anderem, dass niemand so herzlos sein will, sie mit Almosen abspeisen oder gar verhungern zu lassen. Die sog. „Festplattenabgabe“ ist für die Initiative „Kunst hat Recht“ zur Gretchenfrage zur Zukunft von Kunst und Kultur in Österreich geworden. Zu Unrecht.

Nach den bestehenden Urheberrechtsabgaben auf Musikkassetten, Compact-Discs und anderen Speichermedien eine Erweiterung auf Festplatten zu vollziehen, erscheint auf den ersten Blick schon einleuchtend. Technische Möglichkeiten und Standards schreiten voran, hat man vor zwanzig Jahren auf CD-Rohlinge Musik kopiert, kopieren wir heute aus dem Internet auf Festplatten und von Festplatten auf Festplatten. Natürlich gehen Abgaben immer ans Geldbörserl der Konsumenten, aber nicht die Abgaben ändern sich ja, sondern die Speichermedien, auf die sie erhoben werden. Warum also die Aufregung?

Startschuss zum Urheberrechtsdiskurs - Was erwartest Du vom Urheberrecht?

23.05.2012

Der Verein für Internet-Benutzer Österreichs (VIBE!AT) startet eine Internet-Plattform zum Urheberrechtsdiskurs. Auf http://urheberrecht.vibe.at können alle Menschen ihre Erwartungen an das Urheberrecht von morgen formulieren.

Durch die zunehmende Verbreitung digitaler Medien ist das Urheberrecht von einem Nischenthema zur Herausforderung für die gesamte Gesellschaft geworden. Das Urheberrecht ist eines der zentralen Rechte, die den Austausch von Informationen im Internet regeln. Die Frage, wie Werke getauscht und verwertet werden, wird heiss diskutiert. Die Erwartungen der Gesellschaft an den Gesetzgeber sind dabei stark von der jeweiligen Sicht geprägt, wie weit der urheberrechtliche Schutz von Werken gehen soll.

Beschluss des Fluggastdatenabkommens von NGOs scharf kritisiert.

19.04.2012

Photograph (CC) by Ari Helminen

Heute wurde das Fluggastdatenabkommen zwischen den USA und Europa im EU-Parlament beschlossen. Der Verein für Internet-Benutzer Österreichs (VIBE!AT) und die Initiative für Netzfreiheit kritisieren dieses Abkommen als Untergrabung der EU-Datenschutzbestimmungen.

Im Rahmen des Fluggastdatenabkommens mit den USA sollen von jedem Fluggast bis zu 60 Datensätze übermittelt werden. Diese so gesammelten Daten dürfen 15 Jahre nicht anonymisiert gespeichert und praktisch ungehindert verwendet werden. Die Mindestanforderungen des Europäischen Parlaments an dieses Abkommen wurden dabei nicht erfüllt. Trotzdem hat heute das Plenum beschlossen diesem Abkommen zuzustimmen. Diese Entscheidung wird vom Verein für Internet-Benutzer Österreichs und der Initiative für Netzfreiheit scharf kritisiert: "Ein Abkommen wie dieses setzt das falsche Signal: Es zeigt, dass die Datenschutz-Standards der Europäischen Union verhandelbar sind." meint Michael Bauer vom VIBE!AT. Das PNR Abkommen legalisiere die schon bisher - datenschutzwidrig - stattfindende Weitergabe von Fluggastdaten.

zeichnemit.at: 100.000 Unterschriften gegen die Vorratsdatenspeicherung!

Bereits über 100.000 Österreicherinnen und Österreicher haben sich auf https://zeichnemit.at aktiv gegen die Vorratsdatenspeicherung ausgesprochen. Die BürgerInneninitiative des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung (AKVorrat) ist damit die zweitgrößte der jüngeren Zeit. Die InitiatorInnen der Initiative sehen darin einmal mehr Ihre Forderung nach einem aktiven Eintreten der VertreterInnen Österreichs gegen die Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung auf EU-Ebene bestätigt. "Das Signal an die Politik ist glasklar: Sie muss sich nun so bald wie möglich auf EU-Ebene gegen die Vorratsdatenspeicherung aussprechen und mit der Evaluierung sämtlicher Terrorgesetze beginnen", sagt Thomas Lohninger, ein Sprecher des AKVorrat. Zur professionellen und unabhängigen Evaluierung der Terrorgesetze schlägt der Arbeitskreis eine Kooperation mit dem renommierten Institut für Technikfolgen-Abschätzung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften vor.

BürgerInneninitiative "Stoppt die Vorratsdatenspeicherung" am 12. März 2012 im Petitionsausschuss

09.03.2012

Am kommenden Montag wird die BürgerInneninitiative gegen die EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung und für eine Evaluation der Terrorgesetze das erste Mal im Ausschuss für Petitionen und Bürgerinitiativen des österreichischen Nationalrats behandelt. Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung (AKVorrat.at) bezeichnet die Initiative schon jetzt als großen Erfolg.

Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung: Eine Evaluierung der Terrorgesetze ist dringend notwendig

07.02.2012

Vergangenen Donnerstag wurde im Innenausschuss des Parlaments die Erweiterung des Sicherheitspolizeigesetzes beschlossen. Dadurch wird die erweiterte Gefahrenforschung auf Einzelpersonen anwendbar - eine Reaktion auf die Anschläge von Norwegen im letzten Sommer. Im selben Ausschuss wurde außerdem ein Antrag abgelehnt, der eine Diskussion über die Einschränkung von Bürgerrechten gefordert hat. Dabei ist die Notwendigkeit und Wirksamkeit der geplanten Maßnahmen in keinerlei Hinsicht erwiesen, sie bedeuten jedoch einen Eingriff in die Grundrechte der BürgerInnen.

ACTA ist demokratiepolitisch gefährlich.

3.2.2011

Am 24. Jänner wurde die Unterzeichnung des Anti Counterfeiting Trade Agreements vom österreichischen Ministerrat beschlossen. Seitdem formiert sich Widerstand gegen dieses Abkommen in Österreich. Der Verein für Internet-Benutzer Österreichs (VIBE!AT) macht jetzt in einer Aussendung auf die politische Brisanz dieses Abkommens aufmerksam.

Das Anti Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) ist ein unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandeltes Abkommen zur Stärkung von Marken- und Urheberrechten. Verhandelt wurde das Abkommen von einer "Koalition der Willigen" bestehend aus grossen Industrienationen und Industrievertretern. Wege über schon bestehende Organisationen wie die World Trade Organisation oder die World Intellectual Property Organisation wurden bewusst gemieden. Es soll hier offenbar ein weiteres unabhängiges Gremium entstehen, das kaum auf demokratischem Weg beeinflusst werden kann.

VIBE!AT fordert: Bestehende Terrorgesetze evaluieren bevor neue beschlossen werden!

30.1.2012

Diese Woche soll im Innenausschuss die Erweiterung des Sicherheitspolizeigesetzes beschlossen werden. In einem offenen Brief an dessen Mitglieder fordert der Verein für Internet-Benutzer Österreichs, dass die bestehenden Terrorgesetze evaluiert werden bevor neue beschlossen werden. Sie sehen sich durch 44.000 Unterschriften der Bürgerinitiative gegen die Vorratsdatenspeicherung und für die Evaluation sämtlicher Terrorgesetze bestärkt.

In den letzten 10 Jahren wurden mit dem Argument der Terrorbekämpfung unzählige Gesetze erlassen, die bürgerliche Freiheiten einschränken. Am kommenden Donnerstag berät der Innenausschuss über eine Erweiterung des Sicherheitspolizeigesetzes, welche die erweiterte Gefahrenforschung auf Einzelpersonen ausdehnen soll.

30.000 Unterschriften gegen die Vorratsdatenspeicherung zeigen: Demokratische Mitbestimmung im Internet hat Potential.

11.1.2012

Kleine Gruppe von Aktivisten erreicht über 30.000 Unterschriften mit ihrer Bürgerinitiative. Kampagne mit Videobotschaften gegen die Vorratsdatenspeicherung startet. Initiative wird weiter fortgesetzt.

Die vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung gestartete Bürgerinitiative gegen die Vorratsdatenspeicherung wurde schon 30.000 mal unterzeichnet. Die Initiative fordert, dass sich die österreichische Regierung gegen die EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung einsetzt und der Nationalrat sämtliche Gesetze evaluiert, die mit dem Argument der Terrorbekämpfung eingeführt wurden. Um den Unterstützern ein Gesicht zu geben wurde eine Videokampagne ins Leben gerufen, in der kurze Statements von Unterstützern gesammelt werden.

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